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Berghofen ist nur noch einen Schritt vom DFB-Pokal entfernt

Eine Hürde wartet noch zu möglichen Gegnern wie Bayern München, VfL Wolfsburg oder SC Freiburg. Zu verdanken hat das der Mannschaft einer Kunstschützin.

von Frank Büth

Riesenjubel bei den Damen des SV Berghofen. Durch den knappen Erfolg über den Ligarivalen Herforder SV sicherte sich der SVB die Teilnahme am Endspiel des Westfalenpokals. Gewinnen die Berghoferinnen gegen SF Siegen, winkt die Teilnahme an der Hauptrunde des DFB-Pokals.

Es war das erwartete schwere Stück Arbeit für das Team von Trainer Thomas Sulewski. Trotz strömenden Regens wohnten mehr als 200 Zuschauer dem Halbfinale bei. Beide Mannschaften hatten zunächst mit dem nassen und glitschigen Kunstrasen ihre Probleme. Vielen weit geschlagenen Bällen fehlten die nötige Präzision.

Plastwich vergibt

Berghofens beste Möglichkeit vor der Pause vergab Lara Plastwich. Ihr Schuss von der Strafraumgrenze verfehlte das Tor der Gäste nur knapp (26.).

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag: Annalena Krapp setzte sich auf der linken Seite gegen drei Gegenspielerinnen durch. Fast von der Außenlinie zog sie mangels Alternativen mit dem rechten Fuß ab und traf zum viel umjubelten Siegtreffer (47.)

„Ich bin in dieser Szene einfach mit dem Kopf durch die Wand gelaufen. Aus dem Augenwinkel habe ich die freie, kurze Ecke gesehen und dann mit meinem schwachen rechten Fuß zum 1:0 getroffen“ beschrieb Krapp nach dem Abpfiff die spielentscheidende Szene.

Starke Defensive

In der Folgezeit imponierte aufseiten des SVB die gesamte Viererkette, die den Damen aus Ostwestfalen kaum eine Torchance gestattete. Vor allem Julia Wrede und Lynn Bille Sommer ragten heraus. „Die erste Halbzeit war nicht so prickelnd. Wir wollten es fußballerisch lösen, haben aber zu viel mit langen Bällen agiert. Nach dem Führungstreffer hat mir vor allem der souveräne Auftritt der Defensive gefallen“, freute sich Trainer Thomas Sulewski.

Quelle: Ruhrnachrichten

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